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Die Rodungen im Hambacher Forst haben begonnen.


Wedel

Dezentral statt Großkraftwerk


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Muss eine sinnvolle und beliebte Veranstaltung wie die "Hamburger Lesetage" in den Händen eines Konzerns liegen, der mit seinen Aktivitäten die Gesundheit aller bedroht?

Wir sagen: JA zu Lesetagen in Hamburg, NEIN zu Vattenfall.

Das bleibt auch im Jahr 2013 so.
Allerdings, wenn zwei Lesefestivals kritisch Position beziehen zu den "Vattenfall Lesetagen" im April, denken wir, ist das genug. Es gibt noch deutlich mehr Möglichkeiten, dem Klimakiller und Atomkonzern Tschüss zu sagen.

9 Millionen Tonnen CO2 pro Jahr haben oder nicht haben, bei der Antwort auf diese Frage wollen wir ein kräftiges Wort mitreden. Sollte das im Bau befindliche Kohlekraftwerk Moorburg ans Netz gehen, würde Vattenfall seinen Strom in Deutschland zu mehr als 93 % auf der Basis von Kohle (Braun- und Steinkohle) produzieren. Das muss doch nicht sein. Schon jetzt sind es gut 92 %. (Atomstrom hat bei Vattenfall in Deutschland einen Anteil von gut 3 %.) Mit einer symbolischen Elbblockade am Hafengeburtstag (10.5.) führt das Bündnis „gegenstrom13“ der Hamburger Öffentlichkeit vor Augen, was für schädliche Folgen die Inbetriebnahme des Kohlekraftwerks Moorburg hätte. Sein überflüssiges Kraftwerk will der Klimakiller Vattenfall mit Steinkohle aus kolumbianischem Tagebau befeuern – wenn nix dazwischen kommt. Wir beteiligen uns am Bündnis gegenstrom13, das noch reichlich Unterstützung gebrauchen kann.

Die Initiative „Unser Hamburg - Unser Netz“ bietet allen wahlberechtigten HamburgerInnen die Möglichkeit, Vattenfall – und e.on – als Netzbetreiber Tschüss zu sagen, per Stimmzettel gleichzeitig mit der Bundestagswahl am 22. September. Damit das klappt, müssen rund 500.000 HamburgerInnen ihr Kreuz an der richtigen Stelle machen. Mit einer kostspieligen PR-Kampagne versuchen Vattenfall, e.on und ihre HelferInnen, ihre Gewinne und die Netze für die nächsten 20 Jahre zu sichern. Wir gehören zu denen, die alles dran setzen, diese Absichten im Wortsinne zu durchkreuzen. Und wir laden alle ein, mitzumachen bei Unser Hamburg Unser Netz. Es lohnt sich.

Vor dem Tag der Entscheidung, können die, die bisher noch nicht dazu gekommen sind, schon mal üben, Vattenfall Tschüss zu sagen und zu einem der echten Ökostromanbieter wechseln. So gehts.

„Lesetage selber machen – Vattenfall Tschüss sagen“ meldet sich im Laufe des Jahres wieder, ungefähr so unverhofft wie bei unserer „Zwischenrunde“ im vergangenen Herbst.

Bis dahin

Mit sonnigem Gruß Das Team von „Lesetage selber machen – Vattenfall Tschüss sagen“


Wo „...- Vattenfall Tschüss sagen“ drauf steht, ist auch „...- Vattenfall Tschüss sagen“ drin.

„Lesetage selber machen – Vattenfall Tschüss sagen“ gibt es, weil die InitiatorInnen dieser Aktion die Glaubwürdigkeitslücke nicht mehr ertragen konnten, die sich auftut zwischen einem durchaus akzeptablen Lesefestival, den Vattenfall Lesetagen, und dem unverantwortlichen Kerngeschäft des Energieriesen. Mehr


DESERTEC: Warum in die Ferne schweifen, wenn das Gute liegt so nah

Wir stehen für eine dezentrale und demokratische Energiewende und halten es mit verstorbenen Hermann Scheer, Präsident von EUROSOLAR, der im Juni 2009 erklärte, warum er dieses Vorhaben ablehnte: Mehr


NDR steigt bei "Vattenfall Lesetagen" aus

Toller Erfolg:

Die Hamburger Morgenpost (MOPO) berichtet heute, dass der NDR die Medienpartnerschaft mit Vattenfall hinsichtlich der Vattenfall Lesetage gekündigt hat. Mehr


Offener Brief an den NDR

Hamburg, 4.4.2011

Sehr geehrte Frau Eisenführ, sehr geehrter Herr Marmor,

der NDR ist mit den Programmen NDR 90,3 und dem Hamburg-Journal wieder Medienpartner des Vattenfall-Konzerns für die „Vattenfall Lesetage“. Im letzten Jahr gab es bereits Protest gegen die 90,3-Partnerschaft von Seiten der Initiative „Moorburgtrasse stoppen“. Dass in diesem Jahr das Fernsehformat „Hamburg-Journal“ als Vattenfall-Medienpartner hinzugekommen ist, empfinden wir als äußerst befremdlich. Mehr


„Lesetage selber machen – Vattenfall Tschüss sagen“ bedankt sich beim RaS-Netzwerk

Was haben wir da eigentlich gemacht?

Zunächst mal ein dickes Dankeschön an alle Initiativen und Einzelpersonen aus dem Netzwerk Recht auf Stadt, die uns engagiert und kompetent bei der Verwirklichung der Idee „Lesetage selber machen – Vattenfall Tschüss sagen“ unterstützt haben. Mehr


Aufruf an die Schulen

„Lesetage selber machen – Vattenfall Tschüss sagen“ geht in die zweite Runde

Unser Vattenfall-kritisches Lesefestival wird von Mittwoch, den 18.4. bis Freitag, den 27.4.2012 stattfinden.

Wir würden uns freuen, wenn Ihre Schule (wieder) mit dabei wäre. Mehr


Beschluss der GEW

Antrag des Ausschusses für Friedenserziehung

Die LVV hat beschlossen (einstimmig):

Die GEW-Hamburg empfiehlt ihren Mitgliedern in allen Bildungseinrichtungen der Stadt, insbesondere in Schulen, Kitas und Stadtteilzentren, in Zukunft vom Energiekonzern Vattenfall organisierte und gesponserte Veranstaltungen bzw. entsprechende Projekte nicht mehr zu unterstützen. Dies gilt u.a. für die alljährlich im April stattfindenden Vattenfall- Lesetage sowie den Vattenfall Schulcup, ein Radsportwettbewerb an Hamburger Schulen. Mehr